Invictus – Unterhaltsame Weltgeschichte

Filmposter zu Invictus

Wenn Clint Eastwood einen Film dreht, dann wird es eher pathetisch. Nun das ist auch bei seinem letzten Film “Invictus” der Fall. Die Geschichte, welche auf wahre Begebenheiten basieren, ist sehr gross und hat das Potential zu einem grossen Hit. Aber der Film bleibt doch eher oberflächig.

Nelson Mandela (Morgan Freeman) kam am 11. Februar 1990 nach 27 Jahren Haft aus dem Gefängnis frei. Er wurde in den darauf folgenden Wahlen 1994 zum Präsidenten von Südafrika gewählt und beendete eine lange Zeit der Apartheid. Von den schwarzen Einwohner wurde Mandela als Held gefeiert, während die weissen ihn fürchteten. Alle wussten, dass sich das Leben in Südafrika ändern wird, doch niemand wusste wie. Die grösste Herausforderung hatte Mandela noch vor sich. Er will das Land wieder fereinen und nicht trennen wie es die frühere Regierung immer getan hatte. Doch wie soll er dies anstellen? Zu viele Erwartungen waren schon vor seinem Amtsantritt da, dass es schwer sein würde diese auch zu erfüllen.
Bei einem Rugby Spiel, spielte die Nationalmannschaft die Springboks ziemlich schlecht, was die schwarze Mehrheit freute. Nun konnten sie endlich die verhassten Farben der Nationalmannschaft ändern und so die Apartheid endgültig beenden. Doch Mandela hat etwas anderes vor. Da die weisse Bevölkerung voll und ganz hinter der Nationalmannschaft steht, wäre dies ein falsches Zeichen. Mandela musste versuchen die Rugby-Mannschaft auch bei den schwarzen an Popularität zu steigern. So kann er ein Land durch den Sport wieder vereinen.
Dazu bleibt ihm aber wenig Zeit denn die Mannschaft spielt sehr schlecht und ein Jahr später wären die Weltmeisterschaft in Afrika. Ein idealer Zeitpunkt um mit einem Gewinn dieses Turnier der ganzen Welt zu zeigen, dass Afrika wieder vereint ist. Dazu spricht Mandela mit dem Kapitän der Mannschaft François Pienaar (Matt Damon) und legt ihm nahe das Spiel zu gewinnen.

Die Geschichte ist unglaublich und doch ist diese wahr. Clint Eastwood hat den Film sehr pathetisch umgesetzt und das Spiel steht klar im Zentrum des Filmes. Eigentlich schade, denn daraus hätte man mehr tun können in dem man nicht nur die Beziehung zwischen Mandela und Pienaar darstellt, sondern auch die politischen Änderungen im ganzen Land.
Matt Damon wiederum überrascht in seiner Rolle als Kapitän sehr. Gerade ist er als Aktionheld in “Green Zone” in den Kinos und hier ist er ein eher bescheidener, normaler Mensch. Was den Charakter von Matt Damon sehr abrundet und in sein Portfolio passt.
Alles in allem ist mit “Invictus” ein solider Film entstanden, der die Geschichte sehr unterhalten erzählt.

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1 Kommentar

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